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Friday, August 19, 2022
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Es werden mehr Schnellladegeräte für Elektrofahrzeuge benötigt.

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Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur empfiehlt die Berliner Denkgemeinschaft Agora Verkehrswende, auf Schnellladegeräte zu setzen. Gleichzeitig muss das Wachstumstempo beschleunigt werden. Schnellladegeräte liefern mehr als 150 Kilowatt Leistung. Bei neueren Elektrofahrzeugen spart dies drastisch Ladezeit. Der Plan wurde vom Bundesverband Elektromobilität (BEM) akzeptiert. Dies hat das Potenzial, das Wachstum von Elektroautos in Deutschland zu beschleunigen.

In stark frequentierten Bereichen
Ladestationen werden größtenteils in stark frequentierten Bereichen wie Supermärkten und Einkaufszentren aufgestellt, damit die Verbraucher ihre Autobatterien aufladen können, während sie einkaufen und andere Besorgungen erledigen. Laut BEM erwarten Fachleute, dass diese Orte sowohl in Städten als auch in ländlichen Gebieten mit einer kürzeren Nutzungsdauer stark ausgebeutet werden. Allerdings müssen die Ladestationen für jedermann frei verfügbar sein, ohne vertragliche Bindungen oder andere Exklusivitäten.

„Jetzt ist der Moment, starke Signale für eine sichere Ladeinfrastruktur zu setzen, um die Unterstützung für Elektromobilität zu verbreitern“, sagt BEM-Vorstandsmitglied Markus Emmert zum Agora-Vorschlag. „Die Ladeinfrastruktur muss der Nachfrage immer einen Schritt voraus sein“, fordert Christian Hochfeld, Geschäftsführer von Agora Verkehrswende. Dies erfordert die Beteiligung der Regierung. „Die Sorge um mangelnde Lademöglichkeiten behindert das Wachstum der Elektromobilität und damit das Erreichen der Klimaziele im Verkehr.“

Im gleichzeitigen Betrieb am Netz aufstellen
Investoren in Ladeinfrastruktur geht es nicht nur um die Kosten des Projekts, sondern auch um die Sicherheit der Stromversorgung. Emmert befürchtet, dass die “bisherige” Energieverordnung einen erheblichen Aufwand erfordern würde. Seiner Meinung nach könnten Ladestationsbetreiber, die eigene Solaranlagen zur direkten erneuerbaren Energiegewinnung installieren, eine höhere Treibhausgasminderungsquote erhalten. Diese Struktur ist jedoch nur sinnvoll, wenn die Ladeparks nicht wie heute gefordert als Inselsysteme agieren, sondern im Parallelbetrieb zum Netz zur Netznutzung beitragen. Das bedeutet, dass zum Beispiel Solarstromanlagen dann Energie ins Netz einspeisen, wenn sie mehr erzeugen, als die jetzt angeschlossenen Autos verbrauchen können.

Die Bundesregierung hat ihre Unterstützung für insgesamt 15 Millionen reine Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen bis zum Jahr 2030 bekundet. Die beteiligten Stellen prüfen aktiv die Effizienz des Masterplans Ladeinfrastruktur. Der BEM empfiehlt neben dem Schnellladen den Ausbau privater und betrieblicher Ladestationen. Die damit verbundenen Finanzierungsprogramme müssten erneuert werden. Die Bundesnetzagentur hat zum 1. Dezember 2021 rund 51.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektroautos registriert. Der Anteil der Schnellladestationen lag bei rund 15 %.

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